Sensation gegen Moral – Die Berichterstattung über Robert Enkes Tod

By 5. Mai 2011Allgemein

Simon Überheide hat im Kontext seiner Bachelorarbeit die Berichterstattung über Robert Enkes Suizid untersucht. Im folgenden Artikel stellt er die Ergebnisse seiner Arbeit vor und erklärt warum über den Tod Robert Enkes besonders behutsam hätte berichtet werden müssen. Abschließend hat Simon anhand wissenschaftlicher Kriterien ein “Ethik-Ranking” der untersuchten Zeitungen aufgestellt.

Im November des Jahres 2009 nahm sich ein Mann namens Robert Enke das Leben. Ein Mensch wählte den Weg in den Tod als letzten Ausweg. Ein persönliches Schicksal, doch es wurde ein öffentliches Schicksal, denn Robert Enke war der Torwart der deutschen Fußballnationalmannschaft.

Für die Medien tat sich an dieser Stelle ein Dilemma auf. Nun handelt es sich bei Todesfällen um den Bereich der Privatsphäre eines Menschen und diese gilt es zu respektieren. Der Pressekodex des deutschen Presserates formuliert den Schutz der Privatsphäre in Ziffer 8. Neben dem Schutz der Privatsphäre von Robert Enke ist auch das Leid Angehörigen zu beachten. Richtlinie 11.3. des Pressekodex‘ fordert ein, dass die Angehörigen durch eine unangemessene Berichterstattung nicht „ein zweites Mal zu Opfern“ gemacht werden dürfen.  Ein weiterer wichtiger Verantwortungsbereich ist der gegenüber potentiellen Nachahmern. In der Psychologie existieren Leitfäden zur Berichterstattung über Suizide, die zusammengefasst eine abstrakte Berichterstattung verlangen, die einer möglichen Identifikation mit dem Suizidanten Vorschub leistet und kein Anschauungsmaterial für Suizidgefährdete anbietet.

Suizidfälle verlangen also aus Gründen des Respekts vor der Privatsphäre des Verstorbenen, vor der Trauer der Angehörigen und aufgrund der Nachahmungsprophylaxe eine möglichst abstrakte und dezente Berichterstattung.

Im Fall des Suizids von Robert Enke besteht jedoch ein öffentliches Interesse an den Umständen seines Todes. Der deutsche Presserat formuliert im Pressekodex Ausnahmen von den oben genannten Richtlinien, und zwar wenn es sich um eine absolute Person der Zeitgeschichte handelt. Der Torwart der Fußballnationalmannschaft ist zweifellos als solche zu bezeichnen.

Die Frage die ich mit meiner Abschlussarbeit beantworten wollte war die, wie eine ideale Berichterstattung in diesem Spannungsfeld zwischen Verantwortung und Funktion der Presse aussieht und wie sich die Berichterstattung tatsächlich dargestellt hat.

Das “Ethik-Ranking” der Zeitungen im Kontext der Berichterstattung über Robert Enke.

Um das herauszufinden habe ich in meinem Theorieteil zunächst Kriterien einer „idealen“ Berichterstattung hergeleitet. Zusammenfassend ist eine ideale Berichterstattung über Suizid möglichst wenig personalisiert, möglichst aufklärerisch und informierend über Suizid als gesellschaftliches Phänomen und in seiner Darstellung nicht unangemessen sensationell. Das Privatleben sollte nur in dem Maß thematisiert werden, wie es zum Gesamtverständnis der Umstände des Suizids beiträgt.

Vergleichsmomente meiner Abschlussarbeit waren die Berichterstattungen der Tageszeitungen Süddeutsche Zeitung, Frankfurter Allgemeine Zeitung, Neue Presse, Hannoversche Allgemeine Zeitung und BILD. Analysiert wurden alle Artikel über Robert Enke im Zeitraum vom ersten Tag nach dem Suizid bis zwei Tage nach der offiziellen Trauerfeier.

Die Ergebnisse zeigen insgesamt eine stark personalisierte Berichterstattung. Das Privatleben spielt in allen untersuchten Zeitungen eine zentrale Rolle. SZ und FAZ thematisieren das Privatleben jedoch viel angemessener und kontextbezogener, als es die BILD tut. Die BILD-Zeitung rückt Themen aus dem Privatleben von Robert Enke ins Zentrum der Berichterstattung, die nicht in unmittelbarem Zusammenhang mit dem Suizid stehen. Diese unangemessene Thematisierung des Privatlebens ist der BILD-Zeitung aus moralischer Sicht negativ auszulegen.  Zudem bieten die starke Personalisierung und besonders die Heroisierung und Romantisierung in BILD und NP potentiellen Nachahmern ein hohes Identifikationspotential und sind somit ebenfalls negativ zu bewerten.

Hinsichtlich des Respekts vor dem Leid der Angehörigen ist zu sagen, dass Teresa Enke selbst den Schritt in die Öffentlichkeit gegangen ist und somit der Presse die Entscheidung abgenommen hat, Sie zu belauern, zu befragen und somit in die Berichterstattung einzubeziehen. Ein Urteil ist hier also schwer zu fällen.

Leistungsdruck und Depression als gesellschaftliche Phänomene wurden in allen Zeitungen, aber besonders in FAZ und SZ, stark thematisiert. Diese Thematisierung eines gesellschaftlichen Problems abseits der Person Robert Enke ist sowohl ethisch als auch funktional als positiv zu bewerten. Eine Aufklärung über das Thema Suizid als solches findet hingegen in keiner Zeitung in ausreichendem Maße statt.

Zusammenfassend ist zu sagen, dass die Berichterstattung aufgrund der starken Personalisierung ethisch nicht ideal verlaufen ist. Dennoch lassen sich Tendenzen zu aufklärerischen und informativen Thematisierung von Leistungsdruck und  Depression feststellen.

Ich hoffe, dass meine Arbeit dazu beiträgt, dass allgemein anerkannte Standards zur Suizidberichterstattung entwickelt und diese dann in der Berufspraxis der Journalisten als geltende Moral etabliert werden.

#Nachtrag: Hier findet ihr Simons komplette Arbeit.

 



19 Kommentare

  • Markis sagt:

    @Autor Simon
    Ich kann deine Arbeit nicht nachvollziehen. Was dich bewegt hat, ist ein deutig, dass du Mitleid mit ihm hattest.
    Sobal sich jemand öffentlich umbringt, hat das für mich nichts mit Privatphäre zu tun.
    Der junge Mann hätte sich auch zu hause das nehmen können ohne Dritte dabei zu schaden.
    Er hat aber zig Menschen einen einen Schicksalschlag mitgegeben. Es ist nicht leicht in einem Zug zu sitzen der gerade jemanden überfahren hat. Außerdem hat seine Frau dauern mit der Presse kommuniziert.

  • PED sagt:

    @Markis
    Ich denke, Du verwechselst hier die Zielrichtung. Ziel war scheinbar nicht die Frage, wie der Suizid an sich zu bewerten ist, sondern die Berichterstattung. Während das eine vorrangig durch die persönliche Einstellung zu bestimmten Themen geprägt ist, lässt sich der andere Aspekt sehr wohl untersuchen und in einen Kontext setzen.
    Vor diesem Hintergrund halte ich die hinter der Arbeit stehende Forschungsfrage durchaus für interessant und beachtenswert.

  • Alex sagt:

    Nebst meinem Beileid für die Angehörigen, bin ich zutiefst enttäuscht und verstört über die Art und Weise wie dieses Thema von allen Seiten behandelt wurde: damit meine ich sowohl die Presse als auch Teresa Enke.

    Die Berichterstattung, Anteilnahme und Verarbeitung des Themas war krass übertrieben und nicht angemessen. Erschreckend fand ich auch, wie Frau Enke sich in diese Verarbeitung der Geschehnisse eingegliedert hat.

    Die weltweite heutige Medienlandschaft, ihre Behandlung von Themen, als auch die Bereitschaft von Menschen auf diese Triebhaftigkeit einzugehen bzw, sie zu schüren macht mir nur noch Angst.

  • B. sagt:

    Markis, die Privatsphäre und Intimsphäre sind rechtlich sehr genau vor allem durch das Verfassungsgericht definiert worden. Wie der Suizid abläuft hat nichts damit zu tun, dass auch seine Privatsphäre schützenswert ist. Auch der öffentliche Tote darf grundsätzlich anonym bleiben. Deshalb hat m.E. Simons Arbeit kaum etwas mit Mitleid und vielmehr mit der tatsächlich ethisch sehr fragwürdigen Berichterstattung mancher Blätter zu tun. Vier Buchstaben fallen da immer wieder deutlich auf, egal bei welcher Person, besonders aber bei solchen der Zeitgeschichte.

  • Georg sagt:

    Und wo ist die Bachelorarbeit? Ich sehe lediglich ein Diagramm mit spärlicher Beschriftung und eine kurze Zusammenfassung aber keinen Link auf die Originalarbeit.

  • kleitos sagt:

    Und wo wurde an den armen Zugführer gedacht, den der Enke sich als unwilligen Helfer auserkoren hatte?

    Wurde irgendwo auf das Päcken eingegangen, das ihm der Enke mit seinem Selbstmord geschnürt hat und das er nun ein Leben lang mit sich herumtragen darf?

    M.E. nach ist dieser Zugführer das wahre Opfer – und die Rettungskräfte, die den Zug und das Gleisbett “reinigen” durften.

  • Jeeves sagt:

    “eine absolute Person der Zeitgeschichte handelt. Der Torwart der Fußballnationalmannschaft ist zweifellos als solche zu bezeichnen.”

    Zweifellos? Meinen Sie das im Ernst? Wer bestimmt das? Ich jedenfalls habe große Zweifel. Und ich halte mich als seit 50 Jahren täglich mehrere Zeitungen Lesender nicht gerade als uninformiert. Aber “Enke”? Fußball? National? Zeitgeschichte? absolute Person? Na na…

  • Simon sagt:

    @Georg: Die Arbeit ist bisher nicht online verfügbar. Zu der Grafik ist erklärend zu sagen, dass ich hier auf der y-Achse abgebildet habe, wie stark über das Privatleben berichtet wurde und auf der x-Achse, wie angemessen das Privatleben thematisiert wurde. Die Angemessenheit wird daran gemessen, ob die Thematisierung des Privatlebens zum Verständnis des Gesamtkontextes beiträgt oder nicht.

    @Markis: B. liegt mit seiner Darstellung schon ganz richtig. Beim Thema Suizid geht es bei Ausblendung aller Nebenschauplätze immer um das Schicksal eines Menschen, dessen Persönlichkeitsrechte auch nach dem Tod noch Gültigkeit besitzen.
    Eine weitere Motivation war die, herauszufinden, ob Tageszeitungen aus dem Einzelschicksal Enke eine Debatte über Depression, Leistungsdruck und Suizid allgemein anstoßen würden, oder ob sich die Berichterstattung völlig auf das Einzelschicksal Enke reduziert.

    Im Idealfall berichten Tageszeitungen also so wenig wie möglich über das Einzelschicksal und so viel wie möglich im gesellschaftliochen Kontext.

    Wie die Tageszeitungen sich vor diesem Hintergrund unterscheiden war mein leitender Gedanke.

  • Mike sagt:

    “Ich hoffe, dass meine Arbeit dazu beiträgt, dass allgemein anerkannte Standards zur Suizidberichterstattung entwickelt und diese dann in der Berufspraxis der Journalisten als geltende Moral etabliert werden.”

    Tatsächlich befolgen alle drei hannoverschen zeitungen den Pressekodex, der besagt, dass über Suizide nicht berichtet wird. Ausnahmen bestätigen die Regel, zum Beispiel bei Personen des öffentlichen Lebnens – auch, wenn OB Weil sich umbringen würde, wäre das Gegenstand von Berichterstattung. Ausnahme kanna uch sein, wenn der Suizid so öffentlich begangen wird, dass er das öffentliche Leben einer Stadt beeinflusst. Beispiel: Wenn sich jemand auf dem Kröpcke anzündet oder sich bei einem Konzert die Rübe wegschießt.

    Die Moral muss also nicht entwickelt werden, sie ist bereits da. Tageszeitungen bekommen täglich Suizide mit, die bedauert, aber nicht zum Gegenstand von Berichten gemacht werden. Dafür kommen häufig Leseranfargen, weieso über dieses und jenes nicht berichtet wurde (etwa, wieso kein Wort darüber in der Zeitung stand, dass S-Bahnen zu spät kamen). Das wird dann grundsätzlich mit dem Verweis auf den Pressekodex erklärt – keine Suizide.

  • Max sagt:

    Wenn eine Person Stammtorwart, in der für die deutsche Bevölkerung mutmaßlich wichtigsten Mannschaft, in einem Sport der mit Abstand die höchsten Fernseheinschaltquoten generiert, ist, kann man ihn wohl zweifellos als absolute Person der Zeitgeschichte sehen…

  • Bernd sagt:

    @ Markis: Ich denke du darfst bei einem Selbstmord, der auf einer psychischen Krankheit basiert, nicht so daran gehen und unterstellen, dass sich Enke noch rationale Gedanken über gesellschaftliche Folgen seines Suizids gemacht hätte. Alleine was er seinem nahen Umfeld damit antut, schließt aus, dass er klare Gedanken darüber fassen konnte, was es für weitere Menschen bedeutet. Davon abgesehen tut das der Relevanz der Arbeit keinen Abbruch, denn unter welchen Umständen auch immer – die Auseinandersetzung mit Suizid in den Medien ist wichtig.

    @Jeeves: Willst du den Deutschen wirklich ein halbes Jahr vor der WM absprechen, die Nummer 1 ihrer Nationalmannschaft sei keine Person der Zeitgeschichte? 😉 Interessen sind ja bekanntlich unterschiedlich verteilt, aber ich bin mir sicher, dass dir mehr Leute die Mitglieder der Nationalmannschaft während aller Weltmeisterschaften aufsagen können, als die Besetzung der Ministerposten nach den Bundestagswahlen.

  • lobster sagt:

    Danke, Jonathan. Ich hatte mich seinerzeit quasi von Konsumenten-Seite mit der Berichterstattung auseinandergesetzt und auch für zwei Bilder/Textstellen Beschwerden an den Presserat gerichtet. Ich würde mich sehr über einen Link zur Bachelor-Arbeit freuen, sobald sie veröffentlicht wurde.

    Die Frage nach absoluter oder relativer Person der Zeitgeschichte ist natürlich diskussionswürdig, weil ich da auch eher von einer relativen Person der Zeitgeschichte ausgehen würde. Auch, weil Robert Enke selbst (im Vergleich zu anderen Nationalspielern) wenig Presse-Präsenz gesucht und Promi-Kram gemacht hat, sondern sich im Alltag keine Sonderberechtigungen einräumen ließ (VIP-Logen o.ä.).

    Dass Teresa Enke “dauernd” mit Pressevertretern geprochen hätte, wie Markis es einsortiert, ist mir so nicht in Erinnerung geblieben. Es gab die Pressekonferenz, aber danach nur wenige Statements. Aber das dürfte ja ggf. in der Arbeit in Ausschnitten nachzuvollziehen sein 😉

  • Mike sagt:

    lobster hat Recht, nach der PK – die in meinen Augen eine sehr weise Entscheidung war, weil sie so selbst eine leider unvermeidliche mediale Belagerung zumindest reduzieren konnte – hat sie sich mit Kommentaren zurückhalten, und eigentlich ausschließlich im Zusammenhang mit seiner Stiftung öffentlich ber ihren Mann gesprochen.

    @Jeves: Dass Enke eine Person der Zeitgeschichte war, sehe ich eigentlich als außer Frage stehend.

    Ich glaube, dass die Berichterstattung sehr schnell persönlich wurde, weil sehr schnell bekannt wurde, dass er seit langem plante, seine Depression öffentlich zu machen. Tatsächlich wurde anschließend auch eine umfassende, jedoch bigotte Diskussion über Depressionen und psychische Erkrankungen losgetreten – in denen die Leitmedien des Landes uns vorbeteten, wieso das ach so menschlich ist, was letztlich aber in einer Wirtschaftsnation niemanden interessiert. Wer nicht funktioniert, wird aussortiert.

    Wer im Zusammenhang mit Enke mit Ethik debattiert: Wie hätte die ideale Berichterstattung ausgesehen? Was hat die BILD explizit ausgegraben, was die HAZ ncith veröffentlichte? Was unterscheidet NP und FAZ von der SZ? Ich würde mich auch freuen, die Arbeit lesen zu können. Zumindest in HAZ und NP empfand ich die Berichterstattung zu keiner Zeit als nicht vertretbar, die Bild lese ich zu sporadisch.

  • Axel sagt:

    Ich hoffe es ist dir gelungen in deiner Arbeit eine Definition von dem was unter ‘ethisch ideal’ zu verstehen ist, zu liefern!

  • Tim sagt:

    @Axel
    Es liegt in der Natur des Begriffs ‘ideal’ (Adjektiv+Substantiv), dass er von einem Menschen allein nicht definiert werden kann. Solange der Autor eine subjektive, aber konsensfähige Ethik-Definition ‘geliefert’ hat, ist dem Anspruch seiner Arbeit Genüge getan. Insofern ich das aus dem hier Vorgestellten beurteilen kann, ist ihm das gelungen.

  • Thomas sagt:

    Hallo,
    Ich finde es sehr gut, dass du dich in deiner Bachelorarbeit mit diesem Thema beschäftigt hast.
    Neben dem Aspekt, dass die Privatsphäre von den Boulevardmedien zu wenig gewahrt wird, finde ich eine andere Tatsache in diesem Zusammenhang auch sehr kritisch:

    Und zwar denke ich, dass über die Themen Depressionen und Selbstmordversuche im allgemeinen noch viel viel mehr gesellschaftlich geredet werden müsste, denn die Tatsache, dass Selbstmord in unserer Gesellschaft noch so häufig vorhanden ist, ist sehr erschreckend.

    Ich denke, dass Betroffene viel zu oft noch das Gefühl haben, dass sie mit ihren Problemen alleine sind und sie denken, dass es kaum andere gibt, die ähnlich empfinden wie sie selbst. Daher sollte man diesen Menschen noch viel mehr als bisher das Gefühl vermitteln, dass sie nicht die einzigen sind, die so empfinden und es Hilfe für sie gibt!

    Auch hier sehe ich die Presse in der Pflicht. Und zwar dadurch, dass man vielleicht nicht wie bisher kaum über dieses Thema berichtet, sondern vielleicht generell mehr auf dieses Thema eingeht, um Betroffenen Hoffnung und Hilfe zu geben.

  • Bob sagt:

    Ich habe da mal eine rein methodische Anmerkung: Was soll dieses Koordinatensystem? Es widerspricht teilweise dem Text (explizite Hervorhebung der FAZ), ist schön bunt, lässte keine Bewertungsmaßstäde erkennen (vll. denke ich zu naturwissenschaftlich, aber wenigstens mal ein paar kleine Querstriche an den Achsen wären nett) und (was oben schon kritisiert aber der Vollständigkeit halber) lässt uns Leser über die Kategorisiertung der Bewertungsgrundlagen im unklaren!
    Ich akzeptiere ja, dass es in einem solchen Artikel müßig und langatmig wäre, auf die Abblidung genauestens einzugehen, aber dann solte man isch die Frge stellen, warum man sie überhaupt hier anbringt? Zum Verständnis des Artikels ist es jedenfalls unerheblich!

  • Jonathan sagt:

    @Bob: Du hast schon recht, das Koordinatensystem ist ein wenig deplaziert. Aber ich wollte den Text noch ein wenig aufhübschen.Simon hat die Achsen des Koordinatensystems in den Kommentaren ja schon etwas genauer erklärt.

    Die komplette Arbeit findet ihr jetzt am Ende des Artikels (Und so auch näheres zu der Grafik). Sorry, dass es so lange gedauert hat, ich war gestern quasi im Urlaub.

  • Rolf sagt:

    Die Art und Weise, wie das mit Suizid in der Öffentlichkeit umgegangen wird, muss dringend thematisiert werden. Besonders erschreckend finde ich die “Verabeitung” solcher Katastrophen in vielen Schulen. Da wird selbst bei einem Schüler-Suizid an der eigenen Schule sofort wieder Tagesordnungspolitik durchgeführt. Aufarbeitung Fehlanzeige! Für mich ein unheilvoller Zustand, nein besser gesagt einfach unfassbar.

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